
Radverkehr in den Landtagswahlprogrammen
Im Rahmen der Landtagswahl haben wir für euch 6 Podcasts mit Wahlprogrammanalysen und Interviews aufgenommen. Wir haben für euch aber auch nochmal die relevantesten Teile der Wahlprogramme zum Thema Radverkehr rausgesucht, damit ihr selbst nachlesen könnt was drinsteht.
Unser Landesverband, der ADFC Sachsen-Anhalt, hat die Wahlprogramme außerdem mit seinen Forderungen zur Landtagswahl abgeglichen.
Für die einzelnen Forderungen wurden konkrete Aussagen in den Wahlprogrammen zur Landtagswahl 2026 anhand einer einheitlichen Vergleichsmatrix bewertet. Insgesamt konnten maximal 22 Punkte erreicht werden. Entscheidend für die Bewertung war, ob und wie konkret sich die Parteien zu den Forderungen des ADFC bekennen.
Die Forderungen des ADFC Sachsen-Anhalt:
- Radverkehr ist gleichwertige Säule der Mobilität in Stadt und ländlichem Raum
- die Umsetzung von Landesradverkehrsplan (LRVP) und Landesradverkehrsnetz (LRVN) bis 2030
- mehr Landesmittel für Bau und Sanierung von Radwegen werden verdoppelt
- mehr Personal für Planung, Bau und Unterhaltung in der Landesverwaltung
- personelle Unterstützung der Kommunen bei der Radverkehrskoordination
- verbindliche Radverkehrsstandards und Sicherheitsaudits bei Neu- und Ausbau
- der Ausbau von Radvorrangrouten (L-Routen) in der Baulast des Landes
- Vision Zero und Verkehrssicherheit durch konsequente Anwendung der StVO
- sichere und überdachte Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen
- Förderung eines Studienangebotes für Planung und Bau von Radverkehrsanlagen
Ergebnis
Es bestehen große Unterschiede zwischen den Parteien Von den maximal 22 möglichen Bewertungspunkten erreicht: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: 17 Punkte, SPD: 14 Punkte, DIE LINKE: 12 Punkte, FDP: 9 Punkte, CDU: 5 Punkte, AfD: 1 Punkt
Mehr Über die Analyse des ADFC-Sachsen-Anhalts könnt ihr auf seiner Webseite nachlesen.






